{"id":30,"date":"2015-01-31T18:23:49","date_gmt":"2015-01-31T16:23:49","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.galerie-schwenk.de\/?p=30"},"modified":"2015-02-09T20:27:12","modified_gmt":"2015-02-09T18:27:12","slug":"besuch-in-aljoschas-atelier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.galerie-schwenk.de\/?p=30","title":{"rendered":"Besuch in Aljoschas Atelier"},"content":{"rendered":"<p>Treffpunkt ist der Info-Punkt am Dortmunder Hauptbahnhof um 15.30 Uhr. Dort treffen sich Damen und Herren, die ehrenamtlich Pr\u00e4senzdienst und F\u00fchrungen durchf\u00fchren in der Ev. Stadtkirche St. Petri , einer sp\u00e4tgotischen Hallenkirche mit einem sehr bekannten Antwerpener Schnitzaltar, dem \u201eGoldenen Wunder\u201c.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dazu kommen die Pfarrerin Almut Begemann und ich. Mit 13 Leuten durch den Berufsverkehr mit Bus und Bahn nach D\u00fcsseldorf Oberkassel zu fahren, das ist schon ein Abenteuer, die kleine Gruppe zusammenzuhalten. Jedenfalls verlieren wir uns nicht. Im Zug bekommen die Ehrenamtlichen eine kleine Einf\u00fchrung in Aljoschas Kunst von mir und so vorbereitet besuchen wir zuerst die Galerie Kellermann, die in einer Gruppenausstellung russischer K\u00fcnstler auch einige Bilder und Plastiken von Aljoscha zeigt. Der Galerist stellt uns pers\u00f6nlich sehr zugewandt und informativ die Ausstellungsarbeiten vor. Aljoscha ist inzwischen hinzugekommen. Nach einer guten halben Stunde geht es weiter in sein Atelier. Mittlerweile ist es dunkel geworden und wir k\u00e4mpfen uns zuletzt durch starken, b\u00f6igen Wind und zunehmenden Regen. Je nach Schirmkapazit\u00e4ten l\u00f6sen wir uns in Kleingruppen auf und treffen erst im Atelierhaus wieder alle zusammen, eine ziemliche Wasserspur aus M\u00e4nteln, Schuhen und Schirmen hinter uns herziehend. Aber dies wilde und unkontrollierbare Wetter passt auch zu Aljoschas Arbeiten, die sich mit Forschung, mit Biologie und Natur besch\u00e4ftigen. Ihnen begegnen wir \u00fcberall in den R\u00e4umen, die offensichtlich auch zum Wohnen genutzt werden. Die Familie Aljoschas begr\u00fc\u00dft uns und so sind wir f\u00fcr eine kurze Zeit aufgenommen in diesen sehr besonderen Kosmos aus Arbeit und Leben. Wir sehen einige Arbeiten, die f\u00fcr die Ausstellung \u201eFuniculus umbilicalis\u201c in der Petri Kirche entstanden sind. Es herrscht eine gro\u00dfe Ruhe in der Runde, vereinzelt werden Fragen gestellt. Aljoscha antwortet und erz\u00e4hlt \u00fcber seine Vision, irgendwann werde es m\u00f6glich sein, mit lebender Materie Kunst zu machen, Galerien w\u00fcrden zu Laboratorien, die Grenzen zwischen Naturwissenschaften, Kunst und Leben aufgehoben. Seine Arbeiten strahlen diese Lebendigkeit aus, sind in den R\u00e4umen pr\u00e4sent als eigene Wesen, als Gegen\u00fcber, \u00fcberall und mittendrin. Immer noch klassische Plastiken nehmen sie in ihrer Gestalt M\u00f6glichkeiten einer eher ferneren Zukunft vorweg. Unsere Gruppe zerf\u00e4llt in kleine, einige Besucher sitzen und reden zusammen, einige f\u00fchren das Gespr\u00e4ch mit Aljoscha fort vor einer bestimmten Arbeit, einige schauen vor sich hin und denken nach. In den Gespr\u00e4chspausen h\u00f6rt man pl\u00f6tzlich das Singen und Zirpen der Grillen, die in einem Objekt zusammen mit den \u201eWesen\u201c, den biosmen, \u00a0Aljoschas leben. Mit Dank f\u00fcr Zeit und Gastfreundschaft verabschieden wir uns f\u00fcr die R\u00fcckfahrt. Alle sind gespannt auf die Ausstellung, die in der n\u00e4chsten Woche aufgebaut wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Treffpunkt ist der Info-Punkt am Dortmunder Hauptbahnhof um 15.30 Uhr. Dort treffen sich Damen und Herren, die ehrenamtlich Pr\u00e4senzdienst und F\u00fchrungen durchf\u00fchren in der Ev. 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